Technologiecluster »Design«

Neue Fertigungstechnologien bieten zusätzliche Freiheitsgrade für das Produktdesign und ermöglichen die Umsetzung innovativer Produktmerkmale. Ziel des Clusters »Design« ist es, neue Technologien übergreifend aus Fertigungs- und Produktsicht zu bewerten. Dabei stehen generative Fertigungsverfahren und die Prozessketten, die sich daraus ergeben, im Fokus.

Das Cluster liefert eine methodische Gegenüberstellung verschiedener Design- und Fertigungsvarianten, die sowohl Messgrößen aus Produkt- als auch aus Fertigungssicht mit einbezieht. Als konkreter Demonstrator wird hierzu eine repräsentative Komponente aus einem Flugzeugtriebwerk oder aus einer stationären Gasturbine ausgewählt. Ausschlaggebend für die Auswahl dieser Komponente ist es, dass sich hierfür durch generative Verfahren ein neues Design realisieren lässt, dessen Merkmale sich positiv auf das gesamte Produkt auswirken.

Technologiecluster »Design«

Vorgehensweise

Festlegung des Demonstrators

Im ersten Arbeitsschritt wird ein Demonstrator gewählt und die Bewertungsmessgrößen werden definiert. Im Rahmen einer Vorstudie werden relevante Merkmale und Einflussgrößen zur Charakterisierung des Demonstrators sowie mögliche Messgrößen zur Bewertung aus Produkt- und Fertigungssicht erarbeitet. Nach der Festlegung des Demonstrators erfolgt die Definition der Messgrößen, auf welche die Bewertung ausgerichtet werden soll.

 

Designvarianten für Demonstratorkomponenten

In einem zweiten Schritt werden für die definierten Demonstrator-Komponenten unterschiedliche Designvarianten entwickelt und die zuvor festgelegten Designmessgrößen evaluiert. Ziel ist es, die Konstellation der Designvarianten so zu wählen, dass die Freiheitsgrade der neuen Fertigungstechnologien voll ausgeschöpft werden können.

 

Erarbeitung von Fertigungsprozessketten

Schließlich werden für jede Designvariante unterschiedliche Fertigungsprozessketten erarbeitet und die jeweiligen Fertigungsmessgrößen evaluiert. Der Fokus liegt hier darauf, Prozessketten auf  Basis neuer Fertigungstechnologien (z.B. generative Verfahren) gegenüber konventionellen Fertigungsprozessketten aufzubauen und zu bewerten.

 

Ergebnisse auf andere Prozesse übertragbar machen

Der letzte Arbeitspunkt besteht aus der zentralen Koordination, Zusammenführung und Dokumentation der bisherigen Ergebnisse. Sämtliche Zwischenergebnisse und Berechnungswege werden nachvollziehbar strukturiert, damit die Übertragbarkeit auf andere industrielle Anwendungen mit individuellen Kostenstrukturen sichergestellt werden kann.